DAM vs. CMS: What's the Difference?

Digital Asset Manager vs. Content-Management-System: Wie unterscheiden sie sich?

Technologie-Stacks sind exponentiell gewachsen und halten mit der digitalen Revolution Schritt. Es reicht nicht mehr aus, nur eine Webseite zu haben. Mittlerweile sind Marketing-Technologien wie Analytik, Personalisierung, CRM usw. ein unabdingbarer Bestandteil geworden. Bei so vielen verschiedenen Aspekten, die benötigt werden, um ein erfolgreiches digitales Marketingprogramm zu betreiben, möchte man auch wirklich nur das zur Hand haben, was wirklich von Nutzen ist.

Der Großteil der Arbeit wird von einem Content-Management-System (CMS) wie Drupal erledigt. Aus diesem Grund denken viele Unternehmen, dass sie eine gutes Management ihrer Assets betreiben. Doch Rich-Media-Assets sind eine ganz andere Sache. Daher muss man sich folgende Frage stellen: Warum brauche ich einen Digital Asset Manager, wenn ich schon ein Content-Management-System habe?

Oberflächlich betrachtet verwalten beide das, was allgemein als "Content" bezeichnet wird. Aber beide weisen einige grundlegende Unterschiede auf. Der größte Unterschied besteht darin, dass Ihr CMS, ob es nun Drupal oder Wordpress oder eine proprietäre Anbieterlösung ist, Ihnen nicht nur bei der Verwaltung Ihrer Webseite hilft, sondern die gesamte Grundlage bildet. Content-Management-Systeme kümmern sich nicht nur um Assets, sondern um jeden einzelnen Content, der angezeigt wird. Der Begriff "Content" bezieht sich auf alles, was auf einer Webseite zu finden ist, und nicht nur auf das, was im Zusammenhang mit dem Marketingbereich veröffentlicht wird, wie z. B. Blogposts oder Bilder. Ohne CMS könnten Sie Ihre Inhalte nicht mehr verwalten, und Ihre Webseite würde einfach zu Grunde gehen.

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Durch den Anstieg an multimedialen Marketing-Kanälen, die Bilder, Videos, Animationen und sogar Augmented Reality erfordern, steigt der Bedarf an Rich-Media-Assets auch über Ihre Website hinaus. Die Kosten für Breitband-Internet sind äußerst gering und Smartphones verfügen über leistungsstarke Grafikprozessoren, welche Bilder und Videos in hoher Auflösung anzeigen können. Hinzu kommt, dass Konsumenten von heute eine spannende Digital Experience erwarten – zumal ihre Aufmerksamkeitsspanne relativ kurz geworden ist. Auf der anderen Seite sind sie zunehmend misstrauisch gegenüber Werbung, erwarten aber trotzdem eine personalisierte Digital Experience von den von ihnen bevorzugten Marken.

Ein DAM bedient nicht nur Ihre Webseite. Es kann Ihre gesamte Vertriebs- und Marketingorganisation vorantreiben. DAM ist sowohl ein zentrales Repository für die genehmigten Creative-Assets als auch eine kollaborative Workflow-Engine zwischen Vermarktern und Designern zum Erstellen, Überprüfen und Genehmigen dieser Assets. Die Funktionen eines DAM sind oft sehr stark auf eine Reihe von Funktionen ausgerichtet, die Folgendes umfassen können: Asset-Tagging, Suchen und Filtern, Bereitstellen oder Widerrufen von Berechtigungen, Ändern der Bildgröße, Archivieren, Verwalten von Asset-Ablaufdaten, Markierungstools für Bilder und Videos und vieles mehr. Diese vorkonfigurierten Funktionen sind verfügbar, sobald sich jemand zum ersten Mal im DAM anmeldet und das erste Hero-Image einfügt. DAMs stellen das Bindeglied dar zwischen Grafikdesignern und dem digitalem Marketingbereich, um das Erstellen, Genehmigen und Organisieren der Deliverables für Marketingaktivitäten zu managen.

Unternehmen versuchen oft, ohne ein DAM auszukommen. Die Frage ist: Ist das die richtige Entscheidung? Asset Management selbst zu betreiben kann Unternehmen große Kopfschmerzen bereiten. Digital Assets zu schaffen, setzt zumeist eine Zusammenarbeit zwischen kreativen Designern und den Marketingverantwortlichen voraus (auch wenn sie sich innerhalb derselben Abteilung befinden).

Designer arbeiten mit Marketern zusammen, um Assets für die Webseite, aber auch für die Bereiche Webanwendungen, soziale Medien, Produktkennzeichnung und -verpackung, Präsentationen, Anzeigen usw. zu entwickeln. Viele Unternehmen greifen im Hinblick auf den Ablauf der Schaffung von Assets auf E-Mails, Instant Messaging, Cloud-Storage, Google Drive usw. zurück, um eine Überprüfung und Genehmigung vornehmen zu können. Auch wenn dies für eine bestimmte Zeit in kleinem Rahmen funktionieren mag, bleiben wichtige Aspekte wie Versionskontrolle, Metadaten und kontextabhängige Markups gänzlich unberücksichtigt.

Dadurch, dass man den Prozess eigenhändig vollzieht, ergeben sich nach Finalisierung und Genehmigung der Assets in allen Phasen Ineffektivitäten. Assets werden an den zuvor genannten digitalen Standorten abgelegt – aber auch auf Festplatten . Finalisierte Assets verbleiben oft in der Cloud, auch wenn sie veraltet sind. Dadurch, dass sie nicht ersetzt werden, werden sie oft weiterhin im Unternehmen verwendet. Veraltete oder Off-Brand-Versionen von Assets gehen so umher und werden potenziellen Kunden gezeigt. Dies ist nicht nur ein absoluter Albtraum für das Branding; Assets mit zeitlich befristeter Lizenzierung können hohe Strafen nach sich ziehen, wenn sie nach ihrem Ablaufdatum genutzt werden.

Einige DAMs bieten Vorteile, die über die Kontrolle und die Organisation von Assets hinausgehen. Acquia DAM verfügt beispielsweise über integrierte Workflow-Tools, mit denen die Zusammenarbeit optimiert und die kollaborative Kommunikation während des gesamten kreativen Prozesses aufrechterhalten werden kann.

Ein DAM sollte nicht als Add-on oder als nette Ergänzung gesehen werden, sondern als ein notwendiger Bestandteil Ihres Marketing-Stacks. Die Vorteile sind höher zu bewerten als die Kosten oder etwaige Bedenken. Eine verDAMmt gute Investition (Ich setze nur ein Wortspiel pro Beitrag ein. Keine Ursache).

Um mehr über Acquia DAM zu erfahren, besuchen Sie: https://www.acquia.com/products-services/acquia-digital-asset-manager

Stephen Skidmore

DIRECTOR OF PRODUCT MARKETING FOR PARTNERS Acquia

Stephen Skidmore ist Director des Produktmarketings für Partner bei Acquia. Er arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich Softwaretechnologie, treibt die Produktinnovation und die Markteinführung für Unternehmen wie Lotus, IBM und EMC voran. Stephen leitete zudem sein eigenes Beratungsgeschäft und unterstützte Technologieunternehmen bei der Entwicklung ihrer Produktstrategien.