Open Source für Behörden: Vorteile & Irrtümer schnell erklärt!

Open Source liegen nicht nur bei Unternehmen hoch im Kurs, auch immer mehr Behörden begeistern sich für quelloffene Systeme und ihre Vorzüge. Und das zu Recht! Sie sind flexibel, es fallen keine Lizenzkosten an und sie sind kompatibel mit fremder Software. Trotzdem stellen sich öffentliche Institutionen immer noch die Frage, mit welcher Software ihr Vorhaben am bestem umzusetzen ist: mit proprietären Lösungen oder Open Source CMS?

Und obwohl der öffentliche Sektor und Regierungsorganisationen zunehmend neue Wege gehen, bleibt die Spannung bei der Auswahl der richtigen Technologie bestehen. Dabei scheuen sich noch viele Entscheidungsträger davor, innovative Technologien einzusetzen. Dabei halten einige Irrtümer zum Thema Open Source ganz besonders hartnäckig.

Darum möchten wir Ihnen im Folgenden die Vorteile von quelloffenen Systemen aufzeigen und gängige Mythen beseitigen!

Wie gut die digitale Migration von alten auf neue, quelloffene Systeme funktioniert, zeigt unser Best Practice Bericht der Australischen Regierung. Dank Drupal und der Acquia Cloud konnte die Regierungsbehörde von zahlreichen Vorzügen profitieren. Darunter:

  • kein Problem mit Lizenzanfragen

  • Zeit- & Ressourcen-Einsparungen

  • universeller Einsatz

  • flexible & günstige Lösung

  • schnellere Bereitstellung von Services

Case Study: Australian Government

Wie bringt man eine ganze Regierung auf eine neue digitale Plattform? Erfahren Sie, warum die Regierung von Australien Acquia ausgewählt hat, um mehr als 60 Regierungsbehörden auf govCMS umzuziehen.

Erfahren Sie mehr über Acquia-Lösungen

Die 3 größten Irrtümer über Open Source Systeme

Das erfolgreiche Beispiel der australischen Regierung zeigt: Open Source kann für Behörden eindeutig ein Gewinn sein. Allerdings ranken sich noch allerlei Mythen um quelloffene Software-Lösungen. Wir räumen mit den gängigen Vorurteilen auf und stellen Ihnen hier die 3 größten Irrtümer vor:

Irrtum 1: Daten sind bei Open Source Software nicht sicher

Hartnäckig hält sich die Annahme, Open Source Software wäre nicht so sicher wie proprietäre Technologien. Dieser Irrtum wurde letztes Jahr noch befeuert: Ein Cyber-Angriff bei Equifax sorgte dermaßen für Furore („einer der größten Verstöße in der Geschichte der USA“), dass gleich allen Websites mit Open Source ein Sicherheitsmangel unterstellt wurde. Es zeigte sich jedoch, dass die Ursache nicht in einer fehlenden Sicherheitsunterstützung der Software selbst lag, sondern darin, dass nicht alle Open Source Sicherheitsmaßnahmen vom Betreiber genutzt wurden.

Egal ob proprietäre oder Open Source Software – ist eine Website schlecht gewartet, sind Sicherheitslücken vorprogrammiert.

Mittlerweile erhalten Open Source Systeme mehr Sicherheitsunterstützungen als jemals zuvor. Nicht zuletzt durch die Nutzer selbst: Wer Fehler behebt, Schwachstellen untersucht und Sicherheitsupdates bereitstellt, profitiert am Ende von schnelleren und kostengünstigeren Websites als Personen, die auf kostenpflichtige und unflexible Lösungen setzen.

Irrtum 2: Kein Support bei Problemen

Früher gab es keinen Support für Open Source Software, das ist richtig. Heutzutage erhalten Sie als Nutzer von bekannten Open Source CMS wie Linux oder Drupal weltweit Unterstützung – für Drupal natürlich auch von uns!

Dazu zählen für uns ein kompetenter Kunden-Support, effektive Services & Hosting sowie Schulungen & Best-Practice-Beispiele. Auf diese Weise bekommen Sie schnell und einfach Hilfe bei allen Schwierigkeiten.

Irrtum 3: Quellcodes müssen veröffentlicht werden

Viele Institutionen fürchten, den Source Code ihrer Seite offenlegen zu müssen, wenn Open Source Lösungen zum Einsatz kommen. Denn ist ein Quelltext öffentlich, können Sicherheitsvorkehrungen schlechter greifen – so die Annahme.

Fakt ist, solange Sie Drupal benutzen, müssen Sie niemandem Ihren Code offenlegen! Sie haben also in Sachen Sicherheit und Datenschutz absolut nichts zu befürchten.

Andererseits ist das Teilen von Quellcodes ein Schwerpunkt von Open Source Systemen. Denn gerade der gemeinsame Austausch in Entwickler-Gemeinschaften sorgt für eine stetige Verbesserung und Weiterentwicklung des Systems und der Sicherheitsvorkehrungen. Innovationen lassen sich schneller umsetzen, Einführungszeiten beschleunigen und Kosten reduzieren.

Ein gelungenes Bespiel dafür gibt die Fallstudie der Stadt Boston. Für sie erstellten wir eine neue Website mit Redaktionsssystem, deren Quellcode öffentlich freigegeben wurde. Mit beeindruckendem Ergebnis: Die Bürger der Community beteiligen sich fleißig an der Verbesserung der Website, was der Stadt selbst Zeit und Geld spart.

Case Study: Stadt Boston

Was ist besser als die Migration von 20.000 Webseiten, die ansprechend, einladend und sehr nützlich sind? Wenn dies pünktlich und im Rahmen des Budgets geschieht.

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Open Source ist für Behörden flexibel, sicher und zukunftsorientiert

Open Source Technologien werden immer beliebter. Die Zahl der Weiterentwicklungen und Einführungen von Open Source Software sind in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. So ergaben Untersuchungen (Black Duck und Synopsys), dass bereits im Jahr 2018 rund 96 % der Anwendungen auf quelloffenen Systemen fussten. Zu den führenden Unternehmen, die Open Source Systeme erfolgreich und innovativ nutzen, zählen übrigens auch Google und Facebook.

Für den öffentlichen Sektor und Regierungsabteilungen können angesehene Open-Source-Anbieter wie Acquia automatische Sicherheitspatches und eine 24/7/365-Überwachung auf Eindringversuche, DDoS-Attacken und andere verdächtige Aktivitäten bereitstellen - was den Mythos zerstreut, dass Open-Source-Software anfälliger für Sicherheitsverletzungen ist.

Lassen Sie sich gerne von uns überzeugen und kontaktieren Sie uns noch heute unverbindlich:

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Sylvia Jensen, VP Marketing, EMEA
Sylvia Jensen, vice president of EMEA marketing, Acquia

Sylvia Jensen

VP, EMEA-Marketing Acquia

Sylvia Jensen ist Vice President EMEA-Marketing für Acquia. In dieser Position ist sie verantwortlich für die Erstellung einer Marketingstrategie und eines Ausführungsplans, um das Wachstum von Acquia in wichtigen Märkten mithilfe von datengetriebenen Erkenntnissen zu beschleunigen.

In den letzten 20 Jahren war Sylvie in verschiedenen Marketingrollen für Technologieunternehmen tätig, z. B. für Marketing Cloud, Eloqua, Coremetrics, WebEx und Palm. Sie genießt die Kunst und Wissenschaft, die die Marketreibenden bei der Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung erstaunlicher digitaler Kundenerlebnisse täglich nutzen.

Sylvia hat einen Bachelor-Abschluss in politischer Ökonomie von der University of California in Berkeley und einen Master-Abschluss in International Business von der University of California in San Diego. Folge Sylvia auf Twitter @smajensen .