Drupal 8 vs. Typo 3 – Ein Vergleich der Content Management Systeme

Die digitale Welt erlebt gerade einen Wandel. Denn das Internet verändert sich in seinen Grundstrukturen. Diese Veränderung erfordert innovative Content Management Systeme für nutzerorientierte Websites. Wir haben deshalb Drupal und Typo 3 – die zwei relevantesten B2B-Open-Source-CMS in größeren Unternehmen – gegenübergestellt. Welche Open-Source-Lösung ist für die Zukunft gewappnet?

Der suchende Nutzer ist bald Vergangenheit

Die neue Ausrichtung des Internets erleben wir heute vor allem in sozialen Netzwerken. Eine Facebook-Werbeanzeige mit der Smartwatch, nach der wir erst kürzlich gegoogelt hatten, poppt plötzlich auf – wie kann das sein? Durch die Sammlung riesiger Datenmengen von Google, Facebook und Co. kann Werbung innerhalb einer digitalen Plattform immer genauer auf den jeweiligen Benutzer abgestimmt werden. Das ist kein Grund zur Panik, sondern nur eine logische Entwicklung in der digitalen, freien Marktwirtschaft.

Das heißt aber auch, dass die Information in Zukunft den Nutzer findet – und das gilt keineswegs nur für Werbung. Aktuell suchen die meisten Internetbesucher noch selbst nach Informationen im Netz – das ändert sich gerade mithilfe von intelligenten Systemen. Sie zielen auf intuitive Nutzererlebnisse ab und gestalten zum Beispiel das Online-Shopping individueller, damit Nutzer einfacher zu ihrem Ziel gelangen.

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Warum Unternehmen ihre CMS-Tools aktualisieren müssen

Ob nun kommerzielle oder Open-Source-Lösungen: Die CMS-Software muss heute einige Voraussetzungen erfüllen, um in der digitalen Zukunft bestehen zu können:

  • Erhöhter Preisdruck: In der E-Commerce-Welt und der Produktion sinken die Produktpreise wegen der Konkurrenz besonders schnell, während die Anforderungen an die Unternehmen gleichzeitig lauten: schneller, höher und weiter. Eine kosteneffiziente CMS-Lösung ist daher unabdingbar.
  • Höhere Nutzeransprüche: Der moderne Internetuser sehnt sich nach intuitiven Websites und nutzerfreundlichen Systemen. Das CMS von heute muss eine übersichtliche Benutzeroberfläche bieten und über flexible Tools verfügen.
  • Kompatibilität & Social-Ansatz: Das CMS der digitalen Gegenwart muss über eine Vielzahl von APIs verfügen, um die Verbindung mit externen Software-Lösungen zu ermöglichen und je nach Anforderung des Unternehmens anpassbar sein. Zudem spielen im B2B-Bereich soziale Plattformen eine zunehmend wichtige Rolle – ein CMS muss auch auf diesem Feld über hilfreiche Instrumente verfügen.

Besonders mittelständische und große Unternehmen müssen die Nutzerwünsche sowie die digitalen Veränderungen ernstnehmen und ihre eigene IT unter die Lupe nehmen und notfalls neu gestalten.

Drupal vs. Typo 3: ein Vergleich

Ein guter Ansatz ist ein Content Management System mit öffentlich einsehbarem Quellcode – ein Open-Source-CMS. Dadurch können Anwender ihr CMS selbst konfigurieren und erweitern. Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern bieten Open-Source-Systeme zwei große Vorteile: niedrigere Kosten und zahlreiche Funktionen. Genau deswegen greifen KMUs und viele globale Konzerne schon seit Jahren auf freie Lösungen zurück. Die meisten kennen WordPress, Joomla, Typo 3 oder Drupal. WordPress verbreitet sich rasant auf der ganzen Welt, ist aber eher für kleine Unternehmen und Privatpersonen relevant.

Für mittelgroße Unternehmen und Konzerne mit anspruchsvollen Projekten eignen sich Drupal oder Typo 3, wobei Typo 3 in der DACH-Region momentan noch mehr verbreitet ist. International dagegen hat man die zukunftsträchtigen Eigenschaften von Drupal bereits erkannt:

  • Individualisierbarkeit
  • Skalierbarkeit
  • Kosteneffizienz
  • Internationale Entwickler-Community
  • Erweiterte E-Commerce-Funktionen
  • Kein Programmierwissen nötig
  • Mobile-First-Design
  • Hohe Sicherheit
  • Mit vielen APIs ausgestattet

Weitere Details sowie Zahlen und Fakten, die für Drupal 8 sprechen, können Sie in unserem Whitepaper einsehen. Dort erfahren Sie auch, warum es für globale Unternehmen gerade im Zuge der Digitalisierung besonders wichtig ist, ein skalierbares, flexibles und effizientes CMS zu integrieren.

Typo 3 hat hingegen seit Jahren mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen. Es ist ein eher starres CMS für statische, umfangreiche Websites. Zudem schrumpft seine Community, seitdem sie sich 2015 in zwei Lager (Neos und Typo 3) aufgespaltet hat. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) wird dennoch weitestgehend mit Typo 3 gearbeitet, obwohl das System seine Kerntechnologie seit 15 Jahren nicht mehr verändert hat. Drupal wiederum ist deutlich kompatibler mit anderen Software-Systemen und bietet interaktive E-Commerce-Funktionen. Darüber hinaus ist Drupal für die Digitale Transformation gewappnet, während Typo 3 nur wenige Lösungen für Traffic-starke Webauftritte bietet.

Whitepaper-Download: Drupal vs. Typo 3

Wir haben beide Open-Source-CMS-Lösungen genauer betrachtet und Argumente aufgezählt, weshalb Unternehmen in Zukunft besser auf Drupal setzen sollten. Laden Sie hier unser kostenloses Whitepaper herunter und wagen Sie mit uns gemeinsam den nötigen Schritt in eine digitale Zukunft.

Sylvia Jensen, VP Marketing, EMEA
Sylvia Jensen, vice president of EMEA marketing, Acquia

Sylvia Jensen

VP, EMEA-Marketing Acquia

Sylvia Jensen ist Vice President EMEA-Marketing für Acquia. In dieser Position ist sie verantwortlich für die Erstellung einer Marketingstrategie und eines Ausführungsplans, um das Wachstum von Acquia in wichtigen Märkten mithilfe von datengetriebenen Erkenntnissen zu beschleunigen.

In den letzten 20 Jahren war Sylvie in verschiedenen Marketingrollen für Technologieunternehmen tätig, z. B. für Marketing Cloud, Eloqua, Coremetrics, WebEx und Palm. Sie genießt die Kunst und Wissenschaft, die die Marketreibenden bei der Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung erstaunlicher digitaler Kundenerlebnisse täglich nutzen.

Sylvia hat einen Bachelor-Abschluss in politischer Ökonomie von der University of California in Berkeley und einen Master-Abschluss in International Business von der University of California in San Diego. Folge Sylvia auf Twitter @smajensen .